Hunde ja! Haufen Nein!

hundekotbeutelspenderBrokstedt ist ein schönes Dorf, da lohnt es sich zu leben. Seit unserem Umzug aus Hamburg, habe ich keine Sekunde bereut, diesen Schritt getan zu haben. Ich fühle mich sehr wohl hier und wurde von der Dorfgemeinschaft toll aufgenommen und integriert.

Was mich allerdings stört, ist die wachsende Anzahl von Hundekothaufen. Haustiere aller Art sind toll und eine Bereicherung für jeden Haushalt und das Dorf selbst. Dass Hunde, während des Spazierganges oder beim Toben auf der Hundewiese auch mal Hinterlassenschaften auswerfen, ist normal. Nur, Hunde kennen üblicherweise keine Toiletten. Es ist Sache des Besitzers oder Begleiters, diese Hundekothaufen zu entsorgen. Überall im Dorf wurden „Schietbüdelkästen", sogenannte Hundekotbeutelspender aufgestellt. Ich selbst habe eine Patenschaft zum Nachfüllen eines neu angebrachten Hundekotbeutelspenders übernommen. Es ist nicht zu viel verlangt, den Hundekot aufzusammeln und im nächsten Mülleimer zu entsorgen. Vorbildlich verhielt sich diesbezüglich ein junges Mädchen neulich unmittelbar am Sportplatz. Ein älteres Pärchen allerdings ignorierte später meine Frage, ob sie von mir persönlich so einen Beutel zur Entsorgung des Hundehaufens bekommen wollen. Die lapidare Antwort: „Das geht uns nichts an, das ist ja nicht unser Hund, wir führen ihn nur aus." Und gingen untätig weiter. So nicht! Das geht uns nichts an? Doch, das geht uns alle an! Man tut sich, den weiteren Fußgängern und unseren vierbeinigen Freunden damit einen großen Gefallen, die Hundehinterlassenschaften zu entsorgen. Oder willst gerade Du die nächste "Tretmine" erwischen und den Dreck mit nach Hause bringen? Es werden zukünftig noch mehr Hundekotbeutelspender und dazu gehörige Mülleimer aufgestellt. Also mein Appell: Habt immer ein paar Beutel mit dabei und entsorgt den Mist ordnungsgemäß. Für ein sauberes Brokstedt, in dem es sich lohnt zu leben, gemeinsam mit unseren vierbeinigen Freunden.

Detlef Grandt