Zur Situation unserer Kindertagesstätte Regenbogen 1.Teil

Ein Platz für alle?!regenbogen

Unsere Kindertagesstätte „Regenbogen" bietet unseren Kleinen ein sicheres Nest für die Zeit des Tages, in der wir Eltern arbeiten. Wir wissen unsere Kinder bei den Erzie-herinnen und dem Erzieher in guten Händen. Vielen Dank für Eure gute Arbeit!

Nach §24 SGB VIII steht je-dem Kind zwischen 1 und 3 Jahren ein Betreuungsplatz zu. Kinder werden kurz nach der Geburt angemeldet, da-mit sie später sicher in die KiTa aufgenommen werden können. In der realen Umset-zung kommt es leider auch bei uns zu Wartezeiten. Für die Wartezeiten trägt unsere KiTA keine Verantwortung. Sie kann nur die Plätze ver-geben, die vorhanden sind. Wer nicht warten kann muss auf alternative Unterbringun-gen bei Tagesmüttern oder anderen „zumutbaren" Ein-richtungen zurückgreifen. Konkret bedeutet dies, dass Eltern ihre Kinder bis zu 25 Minuten Fahrzeit entfernt in eine Kinderbetreuung brin-gen müssen. Von Brokstedt aus gerechnet könnten dies Orte wie Hartenholm, Hohen-westedt oder Lentföhrden sein. Liegt dann noch der Ar-beitsort in entgegengesetzter Richtung ist eine Wiederauf-nahme der Arbeit fast un-möglich, da die Zeitfenster

zu klein und die Belastung durch die Fahrzeiten zu groß werden. Ebenso bringt eine Wartezeit auf den Kindergartenplatz Familien in Schwierigkeiten. Insbesondere wenn beide El-ternteile arbeiten müssen, kann dies zur Belastung wer-den. Die Arbeitswelt stellt flexible zeitliche Anforderungen an uns. Die Betreuung unserer Kinder muss sich an diese Gegebenheiten anpassen, um den Wiedereinstieg in den Beruf nach der Elternzeit optimal zu begleiten. Eine Ausweitung der Öffnungszei-ten könnte im Bedarfsfall eine Erleichterung sein. Deshalb muss es unser Ziel sein, jedem Brokstedter Kind eine verlässliche und plan-bare Betreuung in der KiTa

„Regenbogen" zu gewähr-leisten. Das neue Baugebiet wird weitere Familien nach Brokstedt holen. Eine früh-zeitige Planung sollte es möglich machen, keine Be-lastungen für die Familien aufzubauen. Wenn dies be-deutet, dass die KiTa baulich erweitert werden muss, sollte dies kein Hindernis sein. Fa-milien brauchen Unterstüt-zung. Wir sollten ihnen diese Unterstützung geben.
Sven Leisner